By Clemens Büter

Das Buch ist ein Fach- und Grundlagenlehrbuch f?r das Au?enhandelsgesch?ft. Es erl?utet den zu beachtenden Ordnungsrahmen sowohl f?r die Handelsbeziehungen zwischen den Mitgliedsstaaten der Europ?ischen Union als auch im Handel mit Drittstaaten. Darauf aufbauend werden die Erscheinungsformen des Au?enhandels sowie die Grundlagen des Au?enhandelsmarketings behandelt. Weitere Schwerpunkte liegen in der Darstellung der f?r die Au?enhandelsabwicklung erforderlichen Gestaltungselemente, wie Kaufvertr?ge, Lieferbedingungen und Transportwesen, Zahlungsbedingungen und Finanzierung sowie der Sicherungsfazilit?ten im Au?enhandel. Das Buch erm?glicht dem Leser eine strukturierte Einarbeitung in die Zusammenh?nge und kaufm?nnischen Aspekte des Au?enhandels. Es wendet sich sowohl an Studierende als auch Praktiker des Auslandsgesch?fts.

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Umgekehrt führt eine Aufwertung des US-$ dazu, dass die preisliche Wettbewerbsfähigkeit deutscher Anbieter auf dem französischen Markt im Vergleich zu USamerikanischen Anbietern steigt. Dieser Effekt wird im Außenhandel als Drittmarkteffekt bezeichnet. 3 Außenwirtschaftsrecht 27 selkursschwankungen auf die preisliche Wettbewerbsfähigkeit von Anbietern im gemeinsamen Währungsraum im Vergleich zu Anbietern des Fremdwährungsraums. Sie sind umso stärker, je geringer die Transaktionskosten der Außenhandelsabwicklung sind.

Zur Durchführung seiner währungspolitischen Aufgaben stützt er sich auf ein Fondsvermögen. Dieses basiert auf Einzahlungen der Mitgliedsländer. Für die Einzahlungsverpflichtungen der Mitgliedsländer werden Quoten festgelegt, die sich an der Wirtschaftskraft der Mitgliedsländer orientieren. Das Fondsvermögen ist durch Sonderziehungsrechte (SZR) (spezial drawing rights - SDR) bewertet, auf deren Grundlage unter bestimmten Bedingungen Mitgliedsländer mit Zahlungsbilanzschwierigkeiten Kredite erhalten können.

Die Einführung des Euro war gekoppelt an die Einhaltung von Konvergenzkriterien, wie die Inflationsrate, der langfristige Zins, der Schuldenstand und insbesondere die Neuverschuldung, welche unter den Teilnehmerstaaten einen bestimmten Wert nicht überschreiten darf. Während die Errichtung eines Europäischen Binnenmarktes auf der Grundlage eines breiten Grundkonsenses unter den Mitgliedsstaaten erfolgte, war die Einführung des Euro umstritten. Als Hauptkritikpunkt gegen die Euroeinführung wurde insbesondere darauf verwiesen, dass diese noch vor der für notwendig erachteten Harmonisierung der Wirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik der Mitgliedsstaaten (Wirtschaftsunion) erfolgt ist.

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